für den Studienwahlprozess
Der Prozess der Studienwahl ist ein sehr komplexer Vorgang mit mannigfaltigen Unterstützungsprozessen durch Beratungs- und Fachlehrer, die Schulleitung, Eltern und Peer-Groups sowie externe Partner. Diese erfolgen zurzeit wenig abgestimmt und lassen kein durchgängiges Schnittstellenmanagement der unterschiedlichen Aktivitäten und Akteure erkennen.
Dies führt zu vermeidbaren inhaltlichen Defiziten, Qualitäts- und Imageverlusten, die sich auf das Verhalten der Schüler/-innen auswirkten (Desinteresse, Verweigerung, Inaktivität), was wiederum das Engagement der Partner erlahmen lässt. Das vorliegende Projekt widmet sich der Aufgabe, die notwendigen Prozesse für eine belastbare Studienwahl bedarfsorientiert zu bestimmen und ein Qualitätssicherungssystem der Prozessergebnisse zu konzipieren.
Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der:
- Sicherung der notwendigen Informationsflüsse zur Vermittlung des erforderlichen Wissens
- Einbindung von Transfer- und Kooperationsprozessen
- Abstimmung, Systematisierung und Standardisierung der Beratungsprozesse
Kernprozesse des QSS:
- Entwicklung eines anwenderfreundlichen Qualitätssicherungssystems für den Studienwahlprozess, das die Akteure der Studienwahl betrachtet und handlungsleitende Maßnahmen zur gezielten Unterstützung des Studienwahlprozesses aufzeigt
- Definition und Beschreibung der notwendigen Prozesse und Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler pro Klassenstufe zum Erwerb von Studienwahlkompetenz
- Sicherung der Informationsflüsse hinsichtlich Studienwahl relevanter Inhalte
- Integration der Lehrinhalte zum Erwerb von Studienwahlkompetenz in originäre Unterrichtsinhalte
- Betrachtung der Transfer- und Kooperationsprozesse an den Schulen, die Studienwahlprozess begleiten, inklusive involvierte Partner:
- Definition der Beratungsprozesse externer Partner und Entwicklung eines standardisierten und bedarfsorientierten Begleitkonzeptes (Schnittstellenmanagement)










